COAST- Zentrum für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung

Wattenmeer-Region voraus! Perspektiven für ein neues UNESCO-Biosphärenreservat an der niedersächsischen Küste

schaeffer  |  22. März 2017

ZENARiO bündelt raum- und regionalwissenschaftliche Kompetenzen der Nachhaltigkeitsforschung und -lehre an der Universität Oldenburg. Es nimmt dabei eine Brückenfunktion ein, die verschiedene natur-, wirtschafts-, sozial- und politikwissenschaftliche Arbeitsgruppen unter dem gemeinsamen Dach der Nachhaltigkeit integriert.

Das Niedersächsische Wattenmeer wurde 1993 als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt. Es ist damit eines von 15 Gebieten in Deutschland, die einzigartige Naturlandschaften, aber auch durch menschliche Nutzung geprägte Kulturlandschaften repräsentieren. In ihnen werden beispielhaft innovative Ansätze nachhaltiger Entwicklung erprobt. Das Biosphärenreservat Niedersäch-sisches Wattenmeer umfasst derzeit mit einer Kern- und Pflegezone das Gebiet des gleichnamigen Nationalparks. Eine Entwicklungszone, die gemäß den Kriterien der UNESCO 50 % des Gesamtgebietes umfasst, soll binnendeichs entstehen. Entscheidend dabei ist, dass Akteure und Bevölkerung Planung, Bewirtschaftung und Gestaltung des Gebietes mittragen.

Weitere Informationen zum Programm und Anmeldung: FlyerJahrestagung2017_20-03-17

More phones than people

schaeffer  |  3. März 2017
“(…) The focus on mobile solutions is a wise move, says research firm GSMA Intelligence. It estimate that more than 7 billion mobile phones are in use right now. In fact, phones are multiplying at a rate five times faster than the world’s population, with the latter increasing by two people per second or by 1.2% annually.”

Recycling International 2017
Kirsten Linnenkoper & Martijin Reintjes

EU COST Action Projekt Recreew

schaeffer  |  1. März 2017

In der Woche vom 6. bis 10. Februar besuchte die oftmals mit COAST zusammenarbeitende Nachwuchsforschergruppe CascadeUse die erste ReCreew Global Spring School für Elektro- und Elektronik-Altgeräte gefördert durch die EU-Cost-Action ReCreew.

Leiterin von Cascade Use und ehemalige COAST-Mitarbeiterin Dr.-Ing. Alexandra Pehlken präsentierte mit ihrem Mitarbeiter Clayton Burger den Eröffnungsworkshop, der sich auf Datenbanken für kritische Materialien in Elektro- und Elektronik-Altgeräten konzentrierte und sich vorrangig an Doktoranden aus der EU richtet. Doktorand Fernando Penaherrera aus dem CCU Team wirkte als Teilnehmer an der Spring School mit. Seine Projektgruppe erhielt den ersten Preis für die Präsentation der Gruppenarbeit.

Mehr dazu unter: http://www.recreew.eu/

Netzwerk für wissenschaftlichen Nachwuchs mit CCU Beteiligung

schaeffer  |  20. Februar 2017

Die Cascade Use Mitarbeiter Matthias Kalverkamp, Clayton Burger, sowie Fernando Penaherrera wurden zur BMBF Fördermaßnahme r4-wirtschaftsstrategische Rohstoffe eingeladen ihre Forschungsarbeiten vorzustellen. r4 befasst sich mit der Verfügbarkeit wirtschaftsstrategischer Rohstoffe.

Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft sind aufgefordert an neuen Strategien und Technologien zu arbeiten und innovative, wirtschaftliche und umweltverträgliche Lösungen zu entwickeln, um auf zunehmende Risiken bei der Versorgungssicherheit und steigende Kosten für Rohstoffe zu reagieren. Das BMBF unterstützt diese Forschungsinitiativen und fördert im Rahmen der r4-Fördermaßnahme FuE Projekte zur Ressourceneffizienz in folgenden Bereichen:

  • Entwicklung von umweltverträglichen technischen Konzepten zur wirtschaftlichen Nutzung von komplexen Erzen bekannter Lagerstätten
  • Entwicklung von Konzepten zur Exploration von Primärrohstoffen
  • Mobilisierung von Aufbereitungs- und Produktionsrückständen
  • Kreislaufführung von Altprodukten (end-of-life)
  • Steigerung der Akzeptanz für die Rohstoffgewinnung

Mehr Infos dazu hier:

http://www.fona.de/de/netzwerk-fuer-den-wissenschaftlichen-nachwuchs-21865.html

Der Phoenix-Effekt – Aus Alt wird Neu

schaeffer  |  17. Februar 2017

In der Doku-Serie „Der Phoenix-Effekt – Aus Alt wird Neu“ werden alltägliche Abfallprodukte in ihre Bestandteile zerlegt und durch moderne Technik in völlig neue Produkte verwandelt. So entstehen beispielsweise aus Plastikflaschen ultramoderne Plastiksessel, Autoreifen werden zu wetterfesten Blumenkübeln und eine Brücke erwacht als gußeiserner Plattenspieler zu neuem Leben.

https://www.fernsehserien.de/der-phoenix-effekt-aus-alt-wird-neu

Rettet der tiefste Punkt Niedersachsens die Küste?

schaeffer  |  15. Februar 2017

Der Meeresspiegel steigt, davon sind die allermeisten Wissenschaftler inzwischen überzeugt – auch Forscher des Fachbereichs Ökologische Ökonomie der Uni Oldenburg. Und wegen des steigenden Meeresspiegels könne überschüssiges Regenwasser nicht mehr automatisch über Siele in die Nordsee fließen, sagt Leena Karrasch von der Uni Oldenburg. In 100 Jahren müsste überschüssiges Regenwasser daher abgepumpt werden. Ausgerechnet der tiefste Punkt Niedersachsens könnte nun künftig dabei helfen, die tief liegende Region vor Überschwemmungen zu schützen. Das ist das Ergebnis einer langjährigen Studie, die die Wissenschaftler der Uni nun abgeschlossen haben.

Lesen Sie mehr unter: http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Freepsum-soll-vor-Ueberschwemmungen-schuetzen,freepsum146.html

Kick-off Meeting der Strategischen Partnerschaft in Marine Spatial Planning

schaeffer  |  15. Februar 2017

Das von COAST geleitete Projekt „ERASMUS+ Strategic Partnership for Marine Spatial Planning (SP-MSP)“ hatte Ende 2016 den offiziellen Start in Oldenburg. Partner der Universitäten Liverpool (UK), Breda (NL), Nantes (F), sowie des IOW Warnemünde (DE) sind zusammen gekommen um im Rahmen des Projektes einheitliche Standards in der Lehre der Meeresraumplanung zu entwickeln. Hierfür werden in den nächsten drei Jahren u.a. Lehrveranstaltungen entwickelt, Länderübergreifende Exkursionen angeboten und anwendungsnahe Praktika geboten. Der transnationale Aspekt wird hierbei im Vordergrund stehen.

Weitere Infos und die offizielle Pressemitteilung unter: http://www.presse.uni-oldenburg.de/mit/2016/367.html.

Videobeitrag vom NDR: Umdenken beim Küstenschutz ist notwendig

schaeffer  |  14. Februar 2017
Videobeitrag:
NDR Info – Das Forum – 02.02.2017 20:30 Uhr Autor/in: Maike Hildebrand

Künftig wird es an der Nordsee mehr Sturmfluten, aber auch mehr Regenfälle geben. Die Küstenregionen brauchen neue Strategien zur Klimaanpassung

http://www.ndr.de/info/Forum-Umdenken-beim-Kuestenschutz-ist-notwendig,audio311150.html

Neue Strategien für Landunter bei Sturmflut und Starkregen – Ein Feature von Maike Hildebrand

schaeffer  |  13. Februar 2017

Auch Starkregen macht den Küstenregionen inzwischen zu schaffen. Beim Schutz der Landschaft sind neue Wege gefragt.

Wie können die Menschen an der Nordseeküste heute und in Zukunft gut und sicher leben? Das ist die zentrale Frage eines Forschungsvorhabens, an dem fünf norddeutsche Universitäten beteiligt sind. Eine erste Studie hat gezeigt: Küstenländer wie Ostfriesland müssen neue Wege beim Landschaftsschutz gehen. Eine Erhöhung der Deiche gegen mehr Sturmfluten wird auf Dauer nicht reichen, um die Regionen gegen die Folgen des Klimawandels zu schätzen. Bereits jetzt sind erste Auswirkungen zu spüren: Einerseits gibt es mehr und stärkere Sturmfluten, andererseits wird es schwieriger, Regenwasser aus den tiefer liegenden Landstrichen zu pumpen.

Die Studie empfiehlt unter anderem, Polderlandschaften anzulegen, in denen sich das überschüssige Wasser sammeln kann. Nicht alle Bewohner der Region können sich mit diesem Vorschlag anfreunden.

COMTESS Exhibition

schaeffer  |  13. Februar 2017

At the end of the COMTESS project, the most valuable project results have been displayed in an exhibition.

Everything you can see at the exhibition titled “Nachhaltige Landnutzung in Küstenräumen: Entwicklungsmöglichkeiten für die ostfriesische Küstenlandschaft bei Meeresspeigelanstieg und Klimawandel” (Sustainable land use in coastal areas: Development opportunities for the East Frisian coastal landscape changes with rising sea levels and climate change) represents what is happening at the East Frisian coastal region considering sea level rise and climate change.

The divers’ research results are presented to the wider public on 5 posters dealing with climate change, temporary land use, alternative land management options, effects on the water household and ecosystem services. Additionally, 8 short movies present these topics more in detail. The visitors have also the possibility to use an interactive table-computer which shows different simulations of the alternative land management options, a Shiny App presenting the change in environmental conditions and ecosystem services over the next 100 years, the COMTESS Mystery Challenge which is an interactive excursion guide and a model showing the relationships and resulting problems for the drainage system caused by sea level rise and extreme rainfalls. In order to make the value of the landscape visible for children, a small children book has been written. In this book, the small Baroness Comtess explores the many golden, shiny and sparkling treasures of the East Frisian landscape.

This must-see exhibition is a unique window onto the extensive research work and takes place in Pewsum (January and February), Greetsiel (March to June) and Seehundstation Norddeich (July and August). For more information please contact Leena Karrasch (leena.karrasch@uni-oldenburg.de).